Ratgeber · Frankfurt am Main

Finanzberatung in Frankfurt am Main: Was Berufstätige jetzt wissen müssen

Von Lutz Bohnes · 18. Juni 2026 · 5 Min. Lesezeit

Als Finanzmetropole Europas verdienen Frankfurter überdurchschnittlich – und brauchen entsprechend durchdachte Anlagestrategien.

Als unabhängiger Finanzberater berate ich Berufstätige aus Frankfurt am Main und ganz Hessen – 100% online, ohne Verkaufsdruck. In diesem Artikel erkläre ich, worauf es für Menschen in Frankfurt am Main bei der Finanzplanung besonders ankommt.

Der Arbeitsmarkt in Frankfurt am Main

Frankfurt am Main (760.000 Einwohner) ist ein wichtiger Wirtschaftsstandort in Hessen. Die wichtigsten Arbeitgeber und Branchen:

Branchen: Finanzsektor, IT, Pharma, Logistik. Wohnungsmarkt: sehr hohe Mieten.

Warum das für deine Finanzen wichtig ist: Je nach Branche variieren Gehaltsstruktur, Rentenansprüche und Risikoprofil erheblich. Ein Ingenieur bei einem Automobilzulieferer hat andere Bedürfnisse als ein Selbstständiger in der Kreativwirtschaft.

Altersvorsorge für Berufstätige in Frankfurt am Main

Die gesetzliche Rente wird für die meisten Menschen in Frankfurt am Main nicht ausreichen – das gilt besonders für Gutverdiener und Selbstständige. Die Versorgungslücke liegt je nach Einkommen bei 30–60% des letzten Nettogehalts.

Meine Empfehlung für Berufstätige in Frankfurt am Main:

Berufsunfähigkeit – das unterschätzte Risiko

Jeder vierte Berufstätige in Deutschland wird vor dem Rentenalter berufsunfähig. In Frankfurt am Main ist das nicht anders. Und die staatliche Erwerbsminderungsrente? Die liegt im Schnitt bei ca. 900 €/Monat – nicht genug.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist das wichtigste Absicherungsprodukt für Berufstätige unter 45 Jahren. Je früher du abschließt, desto günstiger der Beitrag.

Beispiel: Mit 28 Jahren in Frankfurt am Main zahlst du für 2.000 € BU-Rente bis 67 oft unter 70 €/Monat. Mit 38 Jahren kann das bereits doppelt so teuer sein – oder du wirst aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen gar nicht mehr angenommen.

ETF-Sparpläne für Frankfurt am Mainer

ETFs (Exchange Traded Funds) sind der einfachste Weg zum langfristigen Vermögensaufbau. Du investierst breit gestreut in hunderte Unternehmen weltweit – ohne hohe Gebühren, ohne aktives Management.

Bei einem monatlichen ETF-Sparplan von 300 € mit 7% durchschnittlicher Rendite über 30 Jahre ergeben sich ca. 340.000 € Endvermögen. Der Zinseszinseffekt macht den Unterschied.

Private Krankenversicherung in Frankfurt am Main

Wer in Frankfurt am Main gut verdient und Angestellter ist, kann ab einem bestimmten Einkommen (Jahresarbeitsentgeltgrenze) in die PKV wechseln. Ob das sinnvoll ist, hängt von vielen Faktoren ab:

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Immobilien in Frankfurt am Main: Kaufen oder Mieten?

Der Wohnungsmarkt in Frankfurt am Main ist: sehr hohe Mieten. Die Entscheidung Kaufen vs. Mieten hängt nicht nur vom Preisniveau ab, sondern auch von Zinsen, Eigenkapital und persönlicher Lebensplanung.

Faustformel: Kaufen lohnt sich langfristig, wenn der Kaufpreis maximal das 25-fache der Jahresnettomiete beträgt. In vielen Teilen Frankfurt am Mains liegt dieser Faktor derzeit darüber – was aber nicht automatisch gegen einen Kauf spricht.

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