Für Selbstständige ist die Geburt finanziell besonders kritisch: Elterngeld auf Basis des Vorjahresgewinns, keine gesetzliche KV-Absicherung, keine Lohnfortzahlung. Wer nicht plant, steckt im Nachteil.
Basis ist dein durchschnittlicher Nettogewinn der letzten 12 Monate vor Geburt (Steuerbescheid oder vorläufige Einnahmen-Überschuss-Rechnung). Wer kurz vor der Geburt weniger verdient, bekommt weniger Elterngeld – also Timing wichtig.
Als Selbstständige:r musst du in der Elternzeit deine Krankenversicherungsbeiträge selbst tragen. Bei GKV: Mindestbeitrag ca. 220€/Monat. Bei PKV: volle Prämie weiter. Das ist oft unterschätzt.
Wenn du während der Schwangerschaft oder nach der Geburt erkrankst, gibt es kein gesetzliches Krankengeld. Eine Krankentagegeld-Versicherung ist für Selbstständige fast unverzichtbar.
Du hast keine betriebliche Altersvorsorge, keine GRV (außer wenn Pflichtversicherung). Ein ETF-Sparplan ist deine wichtigste Altersvorsorge. In der Elternzeit nicht komplett stoppen – auch 100€/Monat halten den Zinseszins am Laufen.
Als Selbstständige gibt es ein paar Besonderheiten die du kennen solltest. Ich erkläre sie dir – kostenlos und ohne Fachchinesisch.
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